Einfach WordPress Homepages erstellen

Eine eigene Homepage in WordPress zu erstellen ist eigenlich ganz einfach. Leider merken wir in letzter Zeit doch öfter in Gesprächen, wie wenig eigentlich über das Erstellen von Websiten bekannt ist. Oft wird auf überteuerte Anbieter zurückgegriffen die ohne die genauen Bedürfnisse zu kennen eine Website erstellen und mit sicherheit einige diese Unwissenheit zu Ihrem Vorteil nutzen. Aus diesem Grund gibt es hier eine kleine “Anleitung” zum Erstellen von einer einfachen WordPress-Website.

Bevor Sie sich Gedanken darüber machen welchen Server Sie möchten, wie die Domain lauten soll und unter welchem CMS System die Website betrieben werden soll, sollten Sie sich Gedanken dazu machen was für Anforderungen an die Website gestellt werden. Möchten Sie nur eine einfache Informationswebsite, einen Webshop oder möchten Sie große und komplexere Webanwendungen anbieten.

Diese grundlegenden Informationen entscheiden nämlich die Auswahl Ihres Servers, Themes usw.

Serverauswahl

Sie haben die Möglichkeit zwischen einem Cloud-Hosted oder einem Dedicated Server (oder Managed dedicated Server) zu wählen. Welche Vor- und Nachteile die jeweiligen Server haben finden sie demnächst in einem separaten Beitrag. In den meisten Fällen ist die Cloud Variante zu bevorzugen da Sie eigentlich immer kostengünstiger ist. Sollten bestimmte Servereinstellungen für Ihre Website notwendig sein, ist meist ein Dedicated Server notwendig.

Bei der Auswahl des Anbieters geht es oft nach Empfehlung, Präferenz, optischer Aufmachung, Leistung und Preis. Wir nutzten bereits Ionos (1&1), Mittwald, Hostpress, Webgo und Lima City (Geheimtipp). Die Grundleistung jedes Anbieters empfinden wir als absolut zufriedenstellend. Große Unterschiede zeigen sich, wenn die gehosteten Webprojekte komplexer und anspruchsvoller werden und erweiterte Dienste des Anbieters benötigt werden. Gerade bei größeren Projekten z.B. mit Webshop, SAP-Anbindung und Synkronisation stoßen manche Anbieter an ihre Grenzen.

Meist ist der Preis der entscheidende Faktor sofern keine besonderen Einstellungen oder es eine Traffic-Beschränkung gibt die Ihnen nicht reichen sollte. Schauen sie sich daher verschiedene Anbieter an und wählen Sie das beste Angebot aus. Hilfreich ist es, wenn bereits ein SSL-Zertifikat bei Ihrem Hosting-Angebot enthalten ist. Bei Fragen können Sie uns natürlich auch gerne kontaktieren.

Sobald Sie sich für einen Hosting-Anbieter entschieden haben, registrieren Sie dort ihre Domain und fügen zu dieser Domain das SSL Zertifikat hinzu. Erstellen Sie auf Ihrem Server einen neuen Ordner für Ihre WordPress installation und ändern Sie das Root-Verzeichnis (Hauptverzeichnis) Ihrer Domain auf diesen Ordner. Zum Erstellen eines Ordners können Sie, falls vorhanden, die Web-FTP Funktion Ihres Anbieters nutzen oder mit einem FTP-Programm (z.B. Filezilla) auf Ihren Server zugreifen. Wie sie per FTP-Programm auf Ihren Server zugreifen finden sie meist in der Dokumentation des Anbieters.

WordPress installieren

Viele der genannten Hoster bieten einen „One-Click Installer“ an. Mit diesem installer wird auf Ihrem Server direkt WordPress installiert und Sie selbst müssen nichts machen. Falls dies nicht vorhanden sein sollte, laden Sie sich einfach WordPress herunter. Sobald der Download abgeschlossen ist, entpacken Sie die Dateien laden Sie sie auf Ihren Server.

Sobald Ihre Domain fertig registriert ist können Sie über Ihren Browser über die Domain auf Ihre Website zugreifen um die Installation fortzusetzen. Tragen Sie alle notwendigen Informationen bereits bei der Installation ein damit Sie es später nicht machen müssen. Speichern Sie sich die Zugangsdaten zu Ihrem WordPress Admin Dashboard und ihrer Datenbank stets ab.

Ist die Installation vollständig abgeschlossen können Sie stets in den Adminbereich Ihrer Website indem Sie im Browser einfach die Seite ihredomain.de/wp-admin aufrufen und sich einloggen. Im Admin-Bereich angekommen können Sie in dem Menüpunkt „Einstellungen“ die Grundeinstellungen Ihrer Website vornehmen.

Theme besorgen und hinzufügen

Bei der Auswahl eines Themes gibt es ein paar Punkte zu beachten. Zum einen muss das Theme responsive sein um auch auf Mobilen Geräten eine gute Darstellung zu bieten. Da der Mobile Traffic mittlerweile den Desktop-Traffic überholt hat, werden oft Mobile Crawler von Suchmaschinen verwendet. Deshalb ist es sehr wichtig eine Mobile Darstellung zu haben um ein gutes Ranking zu erreichen. Die absolute Mehrheit der Themes heutzutage haben aber ein responsive Design von Haus aus. Sie haben die Wahl zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Themes. Meist bieten Ihnen die kostenpflichtigen einfach ein besseres Ergebnis, mehr Anpassungen und Demo-Content, was bei kostenlosen nicht immer der Fall ist. Sie bekommen bereits ein sehr gutes Theme für max. 50 €.

Ein weiterer Punkt ist, wie sauber das Theme programmiert ist, wie lange die Ladezeiten sind bzw. wieviele Ressourcen beim Aufrufen der Seite geladen werden. Page Speed wurde ein immer wichtigeres Kriterium beim Ranking in Suchmaschinen. Themes die auf viele Plugins setzen, viele Javascript und css-Dateien beim Aufrufen laden müssen etc. haben es automatisch schwerer als andere Themes. Natürlich lässt sich dies bei der Wahl des Themes im Vorfeld nicht unbedingt überprüfen. Wenn sie sich etwas mit der Thematik auskennen schadet es aber nicht sich mal anzuschauen was alles geladen wird beim Aufruf und ob das wirklich alles notwendig ist.

Einfach WordPress Homepages erstellen

Ein Trick der auf manchen Seiten funktioniert: Prüfen sie ob sie mit einem Pagespeed-Tool eine vorhandene Demo testen können. Manchmal sieht man daran, was aus dem Theme herauszuholen ist. Eine Garantie das dies nach der Installation bei Ihnen ähnlich aussieht gibt es leider nicht. Glücklicherweise gibt es aber wirklich hilfreiche Plugins und Tutorials, welche bei der Optimierung unterstützen.

Zum installieren des Themes müssen sie lediglich unter dem Menüpunkt Design=>Theme ein neues Theme installieren und dort die .zip-Datei ihres Themes hochladen. Anschließend können Sie dieses als aktives Theme auswählen. Sobald Sie auf ihrer Startseite sind können Sie über den Customizer (zu finden in der oberen Leiste) die Grundeinstellungen Ihres Themes vornehmen und sehen diese direkt. Viele Themes bieten auch eigene Einstellungen oder werden über einen Pagebuilder “gesteuert”. Hier wird sehr oft Elementor oder der WP Bakery Page Builder verwendet. Beide Pagebuilder lassen sich einfach bedienen weshalb wir diesen nie als Kriterium angesehen haben.

Wenn sie ganz neu in dem Thema sind ist es äußerst hilfreich ein Theme zu wählen, welches Ihnen Demo-Content mitliefert. Dieser Content sorgt dafür das Sie die Demo-Seite zu dem Theme 1 zu 1 auf Ihrer Domain übernehmen können. Anschließend müssen Sie lediglich die Beiträge, die sie nicht benötigen, löschen und Texte/Bilder/Menüs anpassen und sind im Prinzip “fertig” mit Ihrer Seite (Verbesserungen gibt es immer irgendwo). Zum importieren des Demo-Contents benötigen Sie ein Plugin (One click Demo import). Deinstallieren sie nach dem Import des Demo-Contents das Plugin wieder da es unnötig Ressourcen benötigt.

Sollten sie weitere Änderungen am Design vornehmen wollen, die nicht über den Customizer oder den Pagebuilder, welcher vom Theme-Hersteller meist mitgeliefert wird, hilft Ihnen die Nutzung von Plugins wie z.B. Yellowpencil. Damit können Sie ganz ohne Programmierkenntnisse Änderungen am Design vornehmen welche nicht über den Pagebuilder möglich sind z.B. Einfaches positieren/skalieren von Bildern, ausblenden von nicht benötigten Teilen des Themes, anpassen von Farben/Texten und vieles mehr. Beachten Sie allerdings, dies auch für die mobile Ansicht zu ändern da diese sonst in gewisser Weise zerstört werden kann.

Wenn Sie einen Shop mit Woocommerce erstellen wollen, achten Sie bitte darauf das Ihr Theme auch mit Woocommerce kompatibel ist.

Weitere Optimierungen

Da WordPress das meistgenutzte CMS System ist, gibt es natürlich auch eine Bandbreite an Plugins die Ihre Website optimieren oder Ihnen die arbeit erleichtern.

Hier finden Sie eine Liste hilfreicher Plugins und wofür Sie genutzt werden.

  • Rankmath SEO: Einfach zu bedienendes Plugin was weitere SEO Optimierungen ermöglicht und ermöglicht, Meta Angaben für Produkte, Seiten und Beiträge schnell und einfach hinzuzufügen
  • WP fastest Cache / WP Rocket: Plugin für das Caching Ihrer Seite. Dadurch erreichen Sie bessere Ladezeiten und haben hier ebenfalls die Möglichkeit css und Javascript-Dateien zusammenzufassen und so ihre Website Ressourceneffizienter zu machen.
  • Yellowpencil: Plugin zum vereinfachen von Designanpassungen

Kleiner Tipp zu Yellowpencil: Sollten Sie Änderungen vornehmen, welche die ganze Website betreffen sollen, machen Sie die Änderung mit Yellowpencil, öffnen Sie den CSS-Editor und kopieren Sie dort den Quellcode, öffnen Sie den WordPress Customizer und fügen den kopierten CSS-Code dort bei „Zusätzliche CSS“ hinzu. Nun wirkt ihre Yellowpencil-Anpassung nicht nur auf der ausgewählten Seite sondern auf allen.

  • Wordfence / Limit Login attempts: Schützen Sie ihre Website vor angriffen. Verhindern Sie das Bots durch Brute-Force-Angriffe sich Zugang zu ihrer Website verschaffen und blockieren sie Spam.
  • Borlabs Cookies: Aufgrund der Rechtslage müssen Sie angeben welche Cookies Ihre Website benutzt und Besucher müssen die Möglichkeit haben diesen zuzustimmen bzw. Sie abzulehnen

Wie Sie sehen ist es eigentlich ganz einfach eine Homepage mit WordPress zu erstellen.

Möchten Sie noch mehr aus Ihrer Website herausholen oder haben Sie sich umentschieden und möchten es doch lieber machen lassen? Wir unterstützen Sie gerne dabei! Vereinbaren Sie einfach einen Termin und wir finden gemeinsam eine Lösung.

Webauftritt erfolgreich planen

So planen Sie einen erfolgreichen Webauftritt

Heutzutage muss eine Website mehr als nur gut aussehen. Zum digitalen Auftritt gehört auch ein gut funktionierender technischer Standard. Gerade bei Online-Shops kann das sonst bedeuten, dass Kunden die Konkurrenz vorziehen – denn Probleme mit der User Experience wie lange Wartezeiten gehören zu den Hauptfaktoren für Kaufabbrüche.

Wie Sie das Schritt für Schritt vermeiden, lesen Sie hier. Von der Projektidee bis zur Umsetzung zeigt der Beitrag, wie Sie Ihr Webprojekt leistungsfähiger und stabiler umsetzen. Damit nicht nur das Design, sondern auch die Leistung stimmt.

Welche Fragen sollten Sie im Vorfeld beantworten?

Oftmals wird einfach mit der Umsetzung begonnen und währenddessen überlegt man sich was man denn noch alles gebrauchen könnte. Dabei sollte man sich zuvor schon einige Fragen stellen um zu verhindern, am Ende das falsche Content Management-System auszuwählen und unnötig Geld und Zeit in das Falsche zu investieren. Sie sollten sich vorab deshalb folgende Fragen stellen:

  • Was möchte ich mit meinem Webauftritt überhaupt erreichen?
  • Welches Sortiment und wie möchte ich es anbieten (Webshop oder Informationsseite)?
  • Was ist überhaupt meine Zielgruppe?
  • Mit welchem Traffic ist zu rechnen und wie/wo erhalte ich diesen?
  • Welche Leistung muss der Server bringen und soll das Projekt in naher Zukunft wachsen?

Mit diesen Grundüberlegungen stellen Sie sicher, dass Ihr Webprojekt perfekt auf die kommenden Schritte abgestimmt wird. Denn das Angebot an möglichen CMS und entsprechenden Server- oder Hosting-Lösungen ist groß – und sollte der Aufgabenstellung deshalb möglichst passgenau gerecht werden.

Welches CMS ist das richtige für mich?

Falls Sie eine kostengünstige und leicht zu verwaltende Lösung suchen dann werden Sie nicht an einem der gängigen Content Management-Systeme (CMS) vorbeikommen. Damit der verfügbare Leistungsumfang und die Kosten stimmen, sollten Sie aber immer genau vergleichen:

  • Typo3: Obwohl die Software kostenlos ist, ist sie für Einsteiger und Leute ohne Programmierkenntnisse eher weniger geeignet. Das CMS ist relativ komplex und auch die TypoScript-Sprache gilt als eher „speziell“. Die Menge an Erweiterungen die es dafür gibt ist ebenfalls recht begrenzt. TYPO3 bietet sich hauptsächlich für (semi-)professionelle Webworker an, die jederzeit die volle Kontrolle über Ihren Website behalten und dabei bis ins Detail konfigurieren wollen.
  • WordPress: Die benutzerfreundliche, übersichtliche Software ist (nicht nur) für Einsteiger geeignet. Sie lässt eine effiziente und komfortable Ausgestaltung zu allein dadurch das unzählige Themes und Plugins vorhanden sind. Dadurch kann jeder seine Website genau so gestalten wie er möchte. Das Grundgerüst des Website-CMS ist zudem kostenfrei, für einige Themes fallen Gebühren an allerdings reicht in vielen Fällen auch schon die kostenlose Version. Mit grundlegenden Programmierkenntnissen kann man zudem bereits eigene Modifizierungen vornehmen. WordPress ist zudem vergleichsweise schlank und schont die Ressourcen des Servers.
  • Joomla!: Diese Möglichkeit hat einige Ähnlichkeiten zu WordPress, auch wenn die Benutzerstruktur unterschiedlich aufgebaut ist. So ist die Basis-Software ebenfalls kostenfrei, lediglich viele (sinnvolle) Erweiterungen kosten extra. Das modular gestaltete CMS eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene. Die Verwaltung der Website gelingt komfortabel und umfassend.
  • Drupal: Besonders für Teamplayer ist Drupal ein Geheimtipp. Es können zahlreiche Rechte verteilt werden. Das Anlegen verschiedener Administratoren- oder Benutzeraccounts wurde hervorragend gelöst, wodurch sich das CMS auch innerhalb eines Teams sehr effizient nutzen lässt. Doch Achtung: Da Drupal verhältnismäßig selten verwendet wird, sind erfahrene Entwickler in der Regel gefragt – und teuer.

CMS – Systeme

Kriterium WordPress Joomla! Typo3 Drupal
Erst-Release 27. Mai 2003 17. September 2005 1998 15. Januar 2001
Aktuelle Version 6.1 (Mai 2024) 4.3.4 (Mai 2024) 11.5.6 (Mai 2024) 10.0 (Mai 2024)
Marktanteil in % 63.6% 2.6% 1.5% 2.8%
Tech. Know-How erforderlich Gering Mittel Hoch Hoch
Angebot und Erweiterungen 5/5 4/5 4/5 5/5
Datenbanken MySQL, MariaDB MySQL, PostgreSQL MySQL, MariaDB MySQL, MariaDB, SQLite, PostgreSQL
Programmiersprache PHP PHP PHP PHP
Kosten Kostenlos (ggf. Kosten für Plugins/Themes) Kostenlos (ggf. Kosten für Plugins/Templates) Kostenlos (ggf. Kosten für Extensions/Templates) Kostenlos (ggf. Kosten für Plugins/Themes)
Geeignet für Einsteiger, Fortgeschrittene, Profis Fortgeschrittene, Profis Fortgeschrittene, Profis Fortgeschrittene, Profis

Die gängigsten CMS Systeme. Quelle: WordPress, Joomla!, Typo3, Drupal  2024

Geht es dagegen bei Ihrem Webprojekt nicht um eine „einfache“ (Corporate) Website oder ein Portal, sondern um den unmittelbaren Online-Verkauf von Waren oder Dienstleistungen? Dann sollten Sie sich die folgenden Shopsysteme einmal genauer ansehen:

  • Magento: Für kleine und mittelständige Unternehmen ist Magento oftmals schon überdimensioniert. Aufgrund der Bekanntheit wird Magento allerdings doch sehr häufig verwendet. Die Shoplösung gilt als extrem leistungsfähig, aber auch kompliziert. Das Shop-CMS lohnt sich daher vor allem für große, umfangreiche Onlinegeschäfte und bei hohen, spezifischen Anforderungen. Beachten muss man, dass die (kostenfreie) Community-Edition keinen Support beinhaltet und das System meist von erfahrenen Entwicklern administriert werden muss. Bei kleineren Problemen hilft jedoch auch meist die große Magento Community weiter.
  • WooCommerceEin Plugin für WordPress welches eine einfache Blog oder Corporate Seite um ein komplettes Shop-System erweitert. Dieses Shop-CMS ist neben Magento wohl am bekanntesten. Im Gegensatz dazu ist es allerdings auch für Anfänger gut zu bedienen. Auch hier gibt es besondere Themes und Plugins die die Funktionen Ihres Shops erweitern. Mit Woocommerce ist es einfach möglich einen völlig kostenlosen Shop zu erstellen.
  • Gambio: Ein eher weniger bekanntes, aber dennoch sehr Leistungsfähiges Shop-System. Gambio bietet alle Funktionen die ein Webshop benötigt bereits von Hause aus. Aufgrund der Unbekanntheit ist allerdings die Menge an Erweiterungen und Agenturen welche bei Problemen zur Seite stehen können eher begrenzt. Gambio hat, für den Leistungsumfang, sehr geringen jährliche Kosten von rund 120,-€.

Neben WooCommerce und Magento gibt es zudem andere interessante Alternativen wie Plentymarkets, PrestaShop, Shopify, OpenCart oder Shopware. Einen (ausführlichen) Vergleich dazu finden Sie in der unteren Tabelle.

Online Shop – Systeme

Kriterium Magento
WooCommerce Gambio Plentymarkets PrestaShop Shopify OpenCart Shopware
Erst-Release 31. März 2008 27. September 2011 2004 2001 2007 2006 2010 2000
Aktuelle Version 2.4.5 (2023) 7.5 (2023) 4.5.4.2 (2024) 8.0.0 (2024) 8.0.3 (2024) 2.0 (2024) 4.0.2.1 (2023) 6.4.17.2 (2023)
Marktanteil 3.9% 27.6% 0.6% 0.2% 8.9% 11.1% 1.8% 1.3%
Zugänglichkeit
3/5 5/5 4/5 3/5 4/5 5/5 4/5 4/5
Tech. Know-How erforderlich Hoch Gering Mittel Hoch Mittel Gering Mittel Mittel
Angebot und Erweiterungen
5/5 5/5 4/5 5/5 5/5 5/5 4/5 5/5
Warenwirtschaft / ERP Anbindung Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Datenbanken MySQL, MariaDB MySQL, MariaDB MySQL MySQL, PostgreSQL MySQL MySQL MySQL MySQL
Programmier-sprache PHP PHP PHP PHP PHP Ruby on Rails, PHP PHP PHP
Kosten Kostenlos (Open Source), Enterprise ab 22.000€/Jahr Kostenlos (Plugin für WordPress) Kostenlos (Community), ab 149€/Monat (Cloud) Kostenlos, Kosten für Plugins und Erweiterungen Kostenlos (Open Source), Add-ons kostenpflichtig Ab 29$/Monat Kostenlos (Open Source), Kosten für Plugins Kostenlos (Community), Enterprise ab 199€/Monat
Geeignet für Profis Einsteiger, Fortgeschrittene Einsteiger, Fortgeschrittene Fortgeschrittene, Profis Fortgeschrittene, Profis Einsteiger, Fortgeschrittene Einsteiger, Fortgeschrittene Fortgeschrittene, Profis
Ressourcen-verbrauch Hoch Mittel Mittel Hoch Mittel Gering Mittel Mittel bis Hoch
Server-Betriebssysteme Linux, Windows Linux, Windows Linux Linux, Windows Linux, Windows Linux, Windows Linux, Windows Linux
Webserver Apache, Nginx Apache, Nginx Apache, Nginx Apache, Nginx Apache, Nginx Apache, Nginx Apache, Nginx Apache, Nginx
Arbeitsspeicher 2 GB+ 512 MB+ 1 GB+ 2 GB+ 1 GB+ 512 MB+ 512 MB+ 2 GB+
MySQL Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
PHP Ja Ja Ja Ja Ja

Die gängigsten Shop-Systeme im Vergleich. Quelle: Magento, WooCommerce, Gambio, Plentymarkets, PrestaShop, Shopify, OpenCart, Shopware   2024

  • Wrike: Wenn Sie Wege suchen Ihre Produktivität weiter zu steigern, die Koordination im Team zu verbessern oder einfach Projekte besser zu managen, können wir Ihnen Wrike ans Herz legen. Bei Wrike handelt es sich um eine cloudbasierte Projektmanagement-Software die Sie bei der Priorisierung von Projekten unterstützt. Das Verwalten und Bearbeiten von Projeten wird Ihnen und Ihren Kollengen vereinfacht und Ihre Perfomance gesteigert. Das Aufschlüsseln in kleiner Projekte und Aufgaben wir auch Ihre Arbeit vereinfachen. Wrike bietet zahlreiche Funktionen, wie z.B. die Möglichkeit, Aufgaben und Projekte zu delegieren, Zeitpläne zu erstellen und mehrere Projekte gleichzeitig zu verwalten. Zudem ist es möglich, Dokumente, Kommentare und Feedback innerhalb des Teams zu teilen und zu diskutieren. Wrike kann auch nahtlos in andere Tools integriert werden, wie z.B. Dropbox, Google Drive oder Microsoft Teams. Mit seinen benutzerfreundlichen Funktionen und seiner flexiblen Anpassungsfähigkeit ist Wrike ein großartiges Tool für Unternehmen, die eine effektive Projektmanagement-Lösung suchen. Probieren Sie Wrike, wenn Sie schneller, zielgerichtet und effizient Ihre Projekte umsetzten möchten.

Die wichtigsten Performance-Faktoren beachten

Steht die richtige Kombination aus CMS und Website schließlich fest, geht es darum, möglichst viel Perfomance herauszuholen. Grundlegend dafür ist auch ein leistungsfähiges Server- und Hosting-Paket. Das muss stets dem benötigten Bedarf entsprechen und zudem auch bei Leistungsspitzen gut performen. Alles andere kann (etwa im Weihnachtsgeschäft) leider sonst allzu schnell zu Umsatzeinbußen führen. Für die meisten kleineren Webshops reichen schon die günstigen Hosting-Angebote die man an jeder zweiten Ecke bekommt absolut aus. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie gewisse Skalierungsmöglichkeiten haben. Sonst ist ein Wechsel des Hosters oft mit einigem an Aufwand verbunden.

Zur optimalen Webserver-Performance gehört zudem, ungenutzte Plugins und andere Erweiterungen radikal zu reduzieren – oder noch besser: rigoros zu löschen. Damit sparen Sie sich Leistung welche sonst für das Laden dieser Plugins verschwendet wird. Optionen wie „Lazy Loading“ sorgen zudem für mehr Geschwindigkeit, da Inhalte erst bei Bedarf geladen werden. Ein passendes Cache-System hat ebenfalls einen massiven Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit und somit auch die User-Experience. Mithilfe der Ergebnisse der Google Pagespeed Analyse oder anderer Tools lassen sich oftmals leichte Verbesserungen finden, welche gerne mal einen großen Einfluss auf die Performance Ihres Shops haben.

Darüber hinaus können Sie sich einiges an Ladezeit sparen indem Sie geeignete Formate für Bilder auswählen. JPEG oder gar WebP sind Formate bei denen Sie kaum Unterschiede in Sachen Qualität sehen können und gleichzeitig deutlich kleinere Dateien verwenden. Auch beim Quellcode kann gespart werden: Entfernen Sie unnötige Formatierungen, sinnlose Kommentare und reduzieren Sie CSS-, JavaScript- und HTML-Dateien

Sollten Sie dennoch Unterstützung bei der Umsetzung ihres Webauftritts benötigen können Sie gerne einen kostenlosen Termin buchen und wir unterhalten uns über Ihre Anforderungen.

Social Media für Unternehmen

Social Media: Mit dem eigenen Online-Shop effizienter verkaufen

Die Nutzung sozialer Medien hat seit dem Aufstieg von Facebook Mitte der 2000er Jahre zugenommen. Laut Statista vereinen diese sozialen Plattformen mittlerweile 4,89 Milliarden Nutzer (+4,6% mehr als 2022). Dies liegt vor allem an der Zugänglichkeit des Internets und den verschiedenen sozialen Plattformen, die das Bedürfnis aller nach sozialen Kontakten erfüllen. Heute nutzen 64,4 % der Weltbevölkerung das Internet.

Daher ist es für Unternehmen interessant, in den sozialen Medien präsent zu sein. Diese Plattformen eignen sich gut für die Kommunikation mit potenziellen Kunden und schaffen eine Bindung zwischen der Marke und der Zielgruppe. Darüber hinaus können diese Plattformen dazu beitragen, den After-Sales-Service zu optimieren.

Jedes Jahr erweitert sich die Liste der Social-Media-Plattformen. Dazu gehören Twitter, Facebook, Instagram, Pinterest, LinkedIn, TikTok und viele weitere. Jede dieser Plattformen ist darauf ausgelegt, unterschiedliche Bedürfnisse innerhalb Ihrer digitalen Marketingstrategie zu erfüllen und bietet einzigartige Prozesse. Wenn Sie Ihre Marke entwickeln möchten, ist es entscheidend, zu verstehen, wie diese Plattformen funktionieren und welche Zielgruppen Sie ansprechen sollten.

 

Nicht jede Plattform ist optimal für Ihr Unternehmen geeignet, sei es aufgrund der Funktionen, der Art der Beiträge oder der Relevanz ihrer Nutzer für Ihre Zielgruppe. Mit Hilfe dieses Artikels werden Sie in der Lage sein, die beste Plattform und die richtige Kommunikationsstrategie für Ihr Unternehmen auszuwählen. Dafür haben wir eine Liste mit Statistiken und Zahlen der beliebtesten Social-Media-Plattformen der Welt zusammengestellt.

Nutzerdaten (2024)

Diese Daten stammen aus verschiedenen aktuellen Quellen wie Statista und DataReportal​ (Statista)​​ (DemandSage)​​ (DataReportal – Global Digital Insights)​​ (Priori Data)​.

Social Media Kanal Benutzer (Millionen) Anteil (%)
Facebook 3,065 60.8%
YouTube 2,504 49.6%
WhatsApp 2,000 39.7%
Instagram 2,000 39.7%
WeChat (Weixin) 1,343 26.7%
TikTok 1,582 31.4%
Facebook Messenger 1,010 20.0%
Telegram 900 17.8%
Snapchat 800 15.9%
Douyin 755 15.0%
Kuaishou 700 13.9%
Twitter (X) 611 12.1%
Sina Weibo 598 11.9%
QQ 554 11.0%
Pinterest 498 9.9%

Social media als e-commerce-shop

Das wichtigste ist zu wissen was diese Social Media Plattformen für Ihr Unternehmen tun können. Durch die Wiedervereinigung von Millionen von Nutzern können soziale Medien von Unternehmen nicht ignoriert werden. In der Tat werden einige Ihrer zukünftigen Kunden diese Plattformen verwenden.

Der Aufstieg von E-Commerce und Social Media veränderte die Konsumgewohnheiten. Die Leute teilen jetzt, was sie kaufen, fragen nach der Meinung der Leute, tauschen sich mit Marken aus und vieles mehr. All dies kann direkt in den sozialen Medien erfolgen.

Social Commerce

Social Commerce ist eine Möglichkeit, die sozialen Medien in Ihren Verkaufsprozess zu integrieren, um Ihre Marke zu entwickeln und mehr Verbraucher zu erreichen.
Das Ziel besteht darin, Ihre Buyer Persona herauszufinden und Personen, die ihr nahe stehen, auf sozialen Plattformen anzusprechen, um sie in potenzielle Kunden zu verwandeln. Dies ist ein Forschungsprozess, gefolgt von der Auswahl und der Interaktion mit Leads direkt auf den sozialen Plattformen.

Präsent in den sozialen Medien

Soziale Medien helfen Ihnen, von einem Publikum wahrgenommen zu werden, das dann Ihre Marke und Ihre Produkte aufgreift und Ihnen hilft, Ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. Sobald Sie ein Publikum für Ihr Unternehmen und Ihre Produkte aufgebaut haben, können Sie für Ihre Produkte werben und neue potenzielle Kunden ansprechen. Richtig ist, dass Sie zur richtigen Zeit in den richtigen sozialen Medien kommunizieren müssen, die auf das richtige Segment Ihrer Zielgruppe ausgerichtet sind.

Außerdem ist es ein großartiger Kanal, um Ihre Strategie zur Gewinnung von Besuchern zu optimieren. Je mehr Menschen über Ihre Marke sprechen, desto mehr Sichtbarkeit erhalten Sie. Je sichtbarer Sie sind, desto mehr Menschen werden Ihre Beiträge teilen und Ihnen ermöglichen, neue Kunden zu erreichen.

Seien Sie vorsichtig: Sie müssen die richtige Wahl bezüglich Ihrer Social-Media-Kanäle treffen. Wählen Sie diejenigen aus, die für Ihre Branche relevant sind, und verschwenden Sie nicht Ihre Zeit mit der Kommunikation auf den falschen Kanälen, die auf die falsche Gemeinschaft abzielen.

Nah an Ihren Kunden

Die Plattformen der sozialen Medien bieten Ihnen die Möglichkeit, sich regelmäßig mit Ihren Kunden und Interessenten auszutauschen, da sie zielgerichtet sind. So können Sie verschiedene Fragen beantworten, sich bei ihnen für ihr Interesse an Ihren Produkten oder Dienstleistungen bedanken oder sie über Ihre Neuigkeiten informieren. Diese Plattformen helfen Ihnen, eine Online-Community rund um Ihre Marke aufzubauen und zu vernetzen.

Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, Ihre Unternehmensprozesse dank des Feedbacks Ihrer Kunden, das Sie direkt über die sozialen Medien geben können, zu verbessern. Schließlich hilft Ihnen Social Media Marketing bei Ihrem Benchmarking. Sie können ganz einfach die Content-Strategie, die Nachrichten, die Verkaufsstrategie und vieles mehr Ihrer Konkurrenten einsehen.

Facebook: Der Marktführer

Facebook zieht jeden Monat 3,065 Milliarden aktive Nutzer an. Es ist eine Referenz und eignet sich besonders für B2C-Unternehmen. Der Messenger, der zusammen mit Instagram und Whatsapp zu den Meta-Tools gehört, zieht ein großes Publikum an.

In der Tat nutzen mehr als 1 Milliarden Menschen den Sofortnachrichtendienst. Mehr als 40 Millionen Unternehmen nutzen Messenger für ihre Aktivitäten.

Publikum

Facebook zieht eine große Zahl von Nutzern an, was bedeutet, dass viele verschiedene Arten von Menschen auf der Plattform aktiv sind. Somit ist jede Kategorie von Kunden vertreten. Das Durchschnittsalter der Nutzer schwankt zwischen 25 und 34 Jahren.

Auch wenn eine Überalterung der Facebook-Gemeinschaft festzustellen ist, sind 49 % der täglichen Nutzer in der Altersgruppe der 25-49-Jährigen. Was die Geschlechterverteilung auf Facebook betrifft, so sind 43,5 % der Nutzer weiblich, 56,6 % der Nutzer sind männlich.

Facebook Logo

Beste Zeit für Facebook-Posts

Die Tage und Stunden der Veröffentlichung hängen stark von der Branche ab, in der Sie tätig sind. Dennoch zeichnen sich einige wichtige Trends ab: Beiträge, die zu Beginn und am Ende der Woche geteilt werden, wie z. B. montags, erhalten viel Aufmerksamkeit, ebenso wie freitags, samstags und sonntags.

Nützliche Tools fürs Facebook

  • Facebook Ads: Ermöglicht es Ihnen, spezifische Zielgruppen anzusprechen, indem Sie Informationen wie Alter, Standort, und Hobbys verwenden.
  • Facebook Marketplace: Wurde zur bevorzugten lokalen Verkaufsplattform und ist kostenlos für die Produktlistung. Es unterstützt B2B, B2C und C2C-Modelle​​.
  • Meta Business Suite: Dieses Tool bündelt alle Kommunikationskanäle (Facebook Messenger, Instagram Direct und WhatsApp) an einem Ort, um die Effizienz zu steigern und hochwertigere Leads zu generieren​.
  • Facebook Insights: Ermöglicht detaillierte Analysen Ihres Publikums, inklusive Reichweite, Engagement und mehr​.
  • Facebook Pixel: Misst die Effizienz Ihrer Retargeting-Anzeigen.
  • Facebook Reels: Kurzvideos mit Musik und Effekten, die eine hohe Engagement-Rate erzielen können​​.

Tipps

  • Geben Sie der visuellen Kommunikation (Videos und Bilder) den Vorzug, da diese viel mehr Anklang finden als schriftliche Inhalte. Laut Digimind hat das Video die beste Engagement-Rate (8,29 % pro Beitrag).
  • Versuchen Sie, die Reaktion Ihrer Follower zu gewinnen
  • Nutzen Sie die bezahlten Tools von Facebook Ads, um mehr Aufmerksamkeit zu erhalten, da die Reichweite von Facebook immer geringer wird.
Instagram: Das Visuelle

Instagram wurde 2010 gegründet und 2012 von Facebook aufgekauft. Dieses soziale Netzwerk, das auf Bildern und Videos basiert, ist bei der jungen Generation sehr beliebt. Instagram zählt jeden Monat mehr als 2 Milliarde aktive Nutzer.

Jeden Tag werden 500 Millionen Geschichten von seinen Nutzern geteilt. Im Laufe der Jahre entwickelt Instagram immer mehr Funktionen, um an Zugkraft zu gewinnen und mehr Möglichkeiten für die Kommunikation zwischen den Nutzern und seiner Community zu bieten.

Publikum

Laut Statista sind etwa 70 % der aktiven Instagram-Nutzer unter 35 Jahre alt. Die Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen dominiert, gefolgt von den Nutzern der Altersgruppe 18- bis 24-Jährigen​.

Die Geschlechterverteilung auf Instagram ist relativ ausgeglichen, wobei etwa 51 % der Nutzer männlich und 49 % weiblich sind. Etwa 90 % der Nutzer folgen mindestens einem Unternehmens- oder Markenkonto, was Instagram zu einer großen Chance für Marken macht​.

 

Instagram Logo

Ziele

  • Präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihr Branding. Ihr Publikations-Feed repräsentiert Ihre Identität und Ihr Universum.
  • Bewerben Sie Ihre Produkte in Ihrer Gemeinschaft.
  • Schaffen Sie Verbindungen zu Ihrer Gemeinschaft, indem Sie die Hintergründe des Unternehmenslebens zeigen oder mit Ihren Mitarbeitern kommunizieren.

Beste Zeit für Instagram-Posts

Montags und donnerstags sind die besten Tage, um auf Instagram zu posten, wie mehrere Studien gezeigt haben. Wie bei Facebook kommt es auch hier auf die Branche an. Im Allgemeinen sollten die Wochentage für Posts auf Instagram bevorzugt werden.

Um effektiv auf der Plattform zu veröffentlichen, müssen Sie die Gewohnheiten der Nutzer verstehen. Einige Nutzer veröffentlichen morgens, wenn sie von ihren Abonnenten aufwachen, während andere sich dafür entscheiden, nach der Arbeit zu veröffentlichen. Diese Zeiten liegen zwischen 7.00 und 9.00 Uhr und zwischen 16.00 und 20.00 Uhr.

Nützliche Tools fürs Instagram

  • Instagram Shopping: Mit diesem Tool können Sie Links zu Produktseiten direkt in Ihre Beiträge einfügen. Diese Produkte müssen zuvor auf der Facebook-Plattform hinzugefügt werden.

  • Instagram Business: Dieses Werbetool ist dasselbe wie das von Facebook. Sie können viele neue Profile ansprechen und Ihre Produkte bewerben.

  • Snapppt: E-Commerce-Tool, das darauf abzielt, Ihren Bilder-Feed in Produktseiten zu verwandeln.

  • Mojo: Verbessern Sie Ihre Beiträge, indem Sie mit diesem Tool animierte Geschichten erstellen.

  • InShot: Software zur Videobearbeitung.

Tipps

  • Setzen Sie Ihre Produkte in Szene und beweisen Sie deren Nützlichkeit in der Anwendung.
  • Schaffen Sie ein visuelles und authentisches Universum rund um Ihre Marke mit hochwertigen Bildern und Videos.
  • Verwenden Sie für Ihre Branche relevante Hashtags, mit denen Sie neue Zielgruppen erreichen können.
  • Nutzen Sie eine Influencer-Marketing-Strategie, um verschiedene Personas anzusprechen.
LinkedIn: Die professionelle Plattform

LinkedIn ist eine Social-Media-Plattform im Besitz von Microsoft, die auf die berufliche Nutzung und insbesondere auf B2B-Verkäufer zugeschnitten ist. Das Netzwerk hat 900 Millionen Mitglieder und wird in erster Linie als Social-Commerce- Plattform und als Tool zur Arbeitgebermarke genutzt.

 

Publikum

Das Publikum von LinkedIn besteht hauptsächlich aus Fachleuten aus vielen Branchen, wie z.B. C-Level-Führungskräften. Die überwiegende Mehrheit der Nutzer (59,1 %) ist in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen, und 57 % der Gesamtbevölkerung des Netzwerks sind Männer​

Ziele

  • Bieten Sie Interessenten an und erweitern Sie Ihr Netzwerk von Fachleuten.

  • Bewerben Sie die Produkte und Dienstleistungen Ihres Unternehmens.

  • Zeigen Sie Ihr Fachwissen.

  • Teilen Sie branchenbezogene Inhalte und Neuigkeiten.

  • Teilen Sie Inhalte über Ihr Unternehmen.

Linkedin Logo

Nützliche Tools fürs Linkedin

  • Kampagnen-Manager: Das Linkedin eigene Tool ermöglicht Ihnen den Zugriff auf verschiedene Anzeigensysteme, um Ihre Inhalte zu bewerben.

  • Sales Navigator: Ein erweiterter Such- und Filtermechanismus zur Identifizierung und Pflege von Leads. Es bietet Funktionen wie CRM-Synchronisation und detaillierte Analysen.
  • Crystal: Ein AI-Tool, das die Persönlichkeit von LinkedIn-Profilen analysiert, um personalisierte Kommunikationsstrategien zu entwickeln.
  • Dux-Soup: Automatisiert die Lead-Generierung durch personalisierte LinkedIn-Outreach, inklusive automatischem Versenden von Verbindungsanfragen und Nachrichten.

Tipps

  • Sie können auf dieser Plattform auch Hashtags verwenden, um mehr Menschen zu erreichen. Seien Sie vorsichtig bei der Verwendung von Hashtags, da diese für Ihre Branche relevant sein müssen.

  • Verwenden Sie visuelle Inhalte wie Videos und Bilder, um mehr Aufmerksamkeit zu erlangen.

  • Setzen Sie auf Qualität statt Quantität.

  • Verwenden Sie Storytelling in Ihrer Kommunikation.

  • Markieren Sie relevante Personen in Ihren Beiträgen.

Pinterest: Pins für soziale Medien

Pinterest ist für E-Commerce-Geschäfte sehr interessant. Etwa 85 % der aktiven Pinterest-Nutzer haben aufgrund von Pins eines Unternehmens bereits etwas gekauft. Diese Plattform ist ein guter Weg, um Ihre Produkte zu präsentieren, da sie sehr visuell ist. Jeden Monat verzeichnet das soziale Medium etwa 465 Millionen Nutzer.

Publikum

Die weiblichen Nutzer sind stärker vertreten als die des anderen Geschlechts. Über 70 % der Nutzer auf der Plattform sind weiblich.

In den Vereinigten Staaten ist die am stärksten vertretene Altersgruppe auf Pinterest die der 25- bis 34-Jährigen, gefolgt von den 18- bis 24-Jährigen.

Ziele

  • Machen Sie Ihre Produkte sichtbar und präsentieren Sie sie.

  • Bringen Sie Traffic auf Ihre Website und generieren Sie Leads, die für Ihre Branche relevant sind.

Pinterest Logo

Beste Zeit für Pinterest-Posts

Die besten Tage, um auf dieser Plattform zu posten, sind das Ende der Woche, also samstags und sonntags. Diese Tage gelten als die besten Zeiten, um Einfluss und Traffic auf Ihr Social-Media-Konto zu lenken. Die Postings sollten am Ende des Tages zwischen 20.00 und 23.00 Uhr gepostet werden, mit einem geschätzten Höhepunkt um 21.00 Uhr.

Nützliche Tools fürs Pinterest

  • Pinterest Business: Werbetool auf Pinterest.

  • Canva: Nützliches Online-Design-Tool, um Ihre Produkte zu präsentieren.

  • Tailwind: Tool zur Beitragsplanung für Pinterest und Instagram.

Tipps

  • Fügen Sie relevante Keywords in Ihr Board ein.

  • Regelmäßig Inhalte pinnen.

  • Da es sich um eine visuelle Plattform handelt, müssen Ihre Bilder von hoher Qualität und an die Anzeigegröße des sozialen Netzwerks angepasst sein.

  • Erstellen Sie kollaborative Boards, um neue Zielgruppen zu erreichen.

Youtube: Das soziale Videomedium

Youtube sollte nicht wirklich als soziales Medium betrachtet werden, da es als Videoplattform bezeichnet werden kann. Youtube ist nach Google die an der zweithäufigsten besuchten Website der Welt. Die Video-Website zählt jeden Monat 2,6 Milliarden Nutzer.

Jede Minute sehen sich die Nutzer 694.000 Stunden Video an. Es liegt auf der Hand, dass Sie Videoinhalte erstellen müssen, um sie auf dieser Plattform zu veröffentlichen.

Publikum

Nach Angaben von Omnicore sind 53,9 % der weltweiten Nutzer männlich und 81 % der Nutzer in den USA sind Erwachsene.

Ziele

  • Schaffung eines Universums rund um Ihr Unternehmen und Ihre Produkte.

  • Bekanntheit erlangen.

  • Gründung und Zusammenschluss einer Gemeinschaft.

  • Werbung für Ihre Produkte und Dienstleistungen.

  • Ihr Unternehmen vermenschlichen.

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Beste Zeit für Youtube-Posts

Die beste Zeit, um auf Videoplattformen zu posten, ist am Ende des Tages an Wochentagen oder jederzeit an Wochenenden. Der Höhepunkt des Interesses liegt angeblich zwischen 21.00 und 23.00 Uhr, so dass Sie mehrere Zeitzonen gleichzeitig ansprechen können.

Nützliche Tools fürs Youtube

  • Youtube Analytics: Das plattformeigene Tool, das detaillierte Statistiken über Ihre Aktivität und Ihre Videos liefert.

  • TubeBuddy: Diagnose-Tool für Videos und organische Optimierung .

  • KineMaster: Werkzeug zur Videobearbeitung, mit einer iOS- und Android-App.

Tipps

  • Erstellen Sie nur dann einen Youtube-Kanal, wenn Sie sicher sind, dass Sie regelmäßig Inhalte veröffentlichen werden.

  • Schaffen Sie ein qualitatives und authentisches Universum rund um Ihr Unternehmen.

  • Investieren Sie in hochwertiges Video-Equipment.

  • Genau wie auf Ihrer Website: Optimieren Sie Ihren Kanal und Ihre Videos wie bei der Suchmaschinenoptimierung, indem Sie Schlüsselwörter in Ihre Beschreibungen, Titel und vieles mehr integrieren.

Snapchat: Das mobile Netzwerk

Snapchat ist ein soziales Netzwerk, das vollständig als mobile App konzipiert ist. M-Commerce ist damit natürlich vorprogrammiert. Snapchat hat jeden Tag 375 Millionen aktive Nutzer. Diese Menschen verschicken mehr als 4 Milliarden Snaps täglich.

Publikum

Snapchat richtet sich hauptsächlich an ein relativ junges Publikum. Der größte Teil (54,4 %) der Nutzer ist weiblich. Der am stärksten vertretene Teil der Bevölkerung ist zwischen 18 und 24 Jahren alt, gefolgt von den 13- bis 17-Jährigen.

Ziele

  • Näher an Ihre Community herankommen.

  • Erstellen und teilen Sie virale/visuelle Inhalte.

  • Präsentieren Sie Ihre Produkte und deren Eigenschaften.

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Beste Zeit für Snapchat-Posts

Snapchat zeichnet sich durch die Jugend seiner Community aus, was bedeutet, dass Sie sie am Ende des Tages ansprechen müssen. Die beste Zeit, um diese Community zu erreichen, ist zwischen 22 Uhr und 1 Uhr morgens.

Nützliche Tools fürs Snapchat

  • Snaplytics: Reporting-Tool zur Überwachung Ihrer Snapchat-Aktivitäten.

  • Paperclip: Mit diesem Tool können Sie Links direkt auf Ihren Veröffentlichungen posten, um mehr Besucher auf Ihren E-Commerce-Shop zu leiten.

Tipps

  • Snapchat bietet eine Vielzahl von Funktionen und Filtern, um mit Ihren Beiträgen zu kommunizieren und Ihnen die Möglichkeit zu geben, originell zu sein.

  • Posten Sie mehrmals pro Woche.

  • Videoinhalte gewinnen mehr an Zugkraft als andere Arten von Inhalten.

TikTok: Der Video-Newcomer

TikTok ist das jüngste soziale Medium in dieser Liste. Es ist ein chinesisches Netzwerk und wurde 2016 von ByteDance ins Leben gerufen. Im Jahr 2024 gibt es schätzungsweise 150 Millionen aktive US-Nutzer auf der Plattform.

Die App wurde weltweit über 3,5 Milliarden Mal heruntergeladen.

83 % der aktiven Nutzer haben auf der Plattform gepostet, was ein großes Interesse der Community zeigt.

Publikum

Die Videoplattform zieht vor allem Menschen zwischen 10 und 19 Jahren an, was ihren weltweiten Erfolg erklärt. In den USA macht diese Altersgruppe 32,5 % der Nutzer aus, während die 20- bis 29-Jährigen 29,5 % ausmachen. 60% der Nutzer sind weiblich, 40% sind männlich.

Ziele

  • Identifizierung und Einleitung relevanter Herausforderungen.

  • Stärkung der Bindung zu jüngeren Gemeinschaften durch virale Inhalte.

  • Setzen Sie auf Kreativität und Humor.

  • Vermenschlichen Sie Ihr Unternehmen.

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Beste Zeit für TikTok-Posts

Das Ende des Tages ist die beste Zeit, um Ihre Inhalte zu posten. Genau wie bei Snapchat ist es nach 17 Uhr einfacher, jüngere Generationen zu erreichen, da der Tag für Kinder und Jugendliche dann frei ist.

Nützliche Tools fürs TikTok

  • LightMV: Kostenloses Tool zur Videobearbeitung.

  • BeeCut: Kostenloses Tool zur Videobearbeitung.

Tipps

  • Da TikTok eine visuelle Plattform ist, sollten die Nutzer der sozialen Medien viel mit den Funktionen des Netzwerks spielen, um Sichtbarkeit zu erlangen und zu experimentieren.

  • Teilen Sie Ihre Inhalte auf mehreren Kanälen.

  • Organisieren Sie Wettbewerbe und Werbegeschenke, um die Aufmerksamkeit auf Ihr Profil und Ihr Konto zu lenken.

  • Vergessen Sie nicht, die Nutzer abzulenken, denn sie wollen wahrscheinlich keine allzu ernsten Inhalte auf der Plattform sehen.

Twitch: Die Nummer eins unter den Streaming-Plattformen

Obwohl Twitch auf Videospieler abzielt, fügt die Plattform regelmäßig neue Kategorien hinzu, um immer mehr Fachleute zu erreichen, egal ob es sich um Unternehmen oder Content Creators / Influencer handelt. Twitch ist weitaus beliebter als seine Konkurrenten: YouTube Gaming Live, Facebook oder Caffeine.

Im Jahr 2023 wurden mehr als 1.340 Milliarden Minuten damit verbracht, Inhalte von mehr als 9,5 Millionen einzigartigen Schöpfern zu sehen.

Jeden Tag zieht Twitch mehr als 31 Millionen Besucher an.

Publikum

Twitch kann als visuelle und interaktive Echtzeit-Social-Media-Plattform betrachtet werden, die das Interesse junger Menschen weckt, die sich von dieser Art von Inhalten angesprochen fühlen.

Nach Angaben der Videoplattform sind 70 % der Zuschauer zwischen 16 und 34 Jahre alt.

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Ziele

  • Erreichen eines vernetzten und jungen Publikums.

  • Sich von der Konkurrenz abheben.

  • Innovation, Bindung und Austausch mit den Zuschauern.

  • Vermenschlichen Sie Ihr Unternehmen.

Beste Zeit für Twitch-Posts

Es wird empfohlen, dass Ersteller ihre Inhalte am Ende der Wochentage ab 19.00 Uhr ausstrahlen.

Nützliche Tools fürs Twitch

  • Twitch Advertising: die eigene Werbeplattform des Videos.

  • OBS: Streaming-Software, um Ihre Inhalte direkt auf Twitch zu übertragen.

  • StreamLabs: Alternative zu OBS, mit der Sie Ihre Community verwalten, Diskussionen moderieren und vieles mehr.

  • NightBot: Moderationsbot für Twitch.

Tipps

  • Investieren Sie in hochwertige Streaming-Ausrüstung (Computer, Kamera, Mikrofon, …).
  • Streamen Sie regelmäßig.
  • Versammeln Sie Ihre Community bei Online-Events.
  • Bewerben Sie Ihre Inhalte durch Influencer.
  • Präsentieren Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen in Live-Streams.
Weitere soziale Netzwerke
  • ClubHouse: Vokale Plattform für soziale Medien.
  • Tumblr: Blogging-Plattform.
  • Flickr: Fotografie-Plattform.
  • We Heart It: Foto- und Videoplattform ähnlich wie Pinterest und Instagram.
  • Medium: Eine Kombination aus Bloggen und Chatten wie Tumblr.
  • Reddit: Dieses Netzwerk von Communities ermöglicht es Ihnen, mit den Nutzern der Plattform zu kommunizieren.

Für ein E-Commerce-Unternehmen ist es fast unmöglich, sich ohne soziale Netzwerke zu entwickeln. Über die sozialen Medien können Sie mehr Menschen erreichen und Ihre Produkte besser präsentieren. Achten Sie darauf, dass Sie sich nicht zu sehr verzetteln und konzentrieren Sie sich auf die wichtigsten sozialen Netzwerke.

Digitaler Vertrieb im Maschinenbau

Was ist digitaler Vertrieb und warum ist er so wichtig?

Digitaler Vertrieb im Maschinenbau bedeutet nicht, dass Ihr Außendienst nicht mehr benötigt wird. Anstatt sich auf traditionelle Marketingmethoden zu konzentrieren, geht es darum, Ihre Angebote über digitale Vertriebskanäle zu vermarkten und zu verkaufen, um Ihren gesamten Verkaufsprozess zu automatisieren und insgesamt agiler zu arbeiten

Der Mensch bleibt also die Schnittstelle zwischen deinem Angebot und deinen Kunden. Ohne menschliche Kommunikation kein Verkaufserfolg. Der Vertrieb bekommt nur Unterstützung durch neue Kanäle, transparentere Kundendaten und hilfreiche digitale Tools für sein Tagesgeschäft.

Der digitale Vertrieb boomt

Obwohl 89 % der Verkäufer im Corona-Jahr 2020 keine Kundeninteraktionen vor Ort hatten, konnten 97 % der Unternehmen ihre Geschäftsziele erreichen. Der Grund: Sie haben ihr Geschäft auf ein digitales Fundament gestellt und Termine online statt vor Ort vereinbart.

Aktuelle Daten zeigen, dass die Nutzung digitaler Vertriebskanäle seitdem stark floriert. Microsoft Teams hat seine Nutzerbasis deutlich erweitert und erreichte 2023 etwa 300 Millionen Nutzer, was gegenüber den 270 Millionen im Vorjahr einen Anstieg darstellt​ (Business of Apps)​. Dies spiegelt eine kontinuierliche Zunahme seit dem enormen Wachstum während der Pandemie wider, als die Plattform von 20 Millionen Nutzern im November 2019 auf 75 Millionen im April 2020 anstieg.

Zoom bleibt ebenfalls ein Schlüsselspieler mit erheblicher Marktpräsenz. Bis Oktober 2023 meldete Zoom etwa 219.700 Unternehmenskunden und über 3.731 Geschäftskunden, die jeweils mehr als 100.000 $ pro Jahr beitragen​ (Backlinko)​. Die Zoom-App wurde in den ersten sechs Monaten von 2023 über 81 Millionen Mal heruntergeladen, was die fortgesetzte Beliebtheit der Plattform unterstreicht.

Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Plattformen Microsoft Teams und Zoom nicht nur eine wichtige Rolle während der Pandemie spielten, sondern auch danach eine wesentliche Komponente der digitalen Arbeitsumgebung vieler Unternehmen geblieben sind.

Analog vs. digital: Wie wird der Business-to-Business (B2B)-Vertrieb in naher Zukunft aussehen?

Der Vertrieb konzentriert sich auf den Verkauf von Produkten und lebt vom direkten Kontakt zwischen Verkäufer und Kunden. Vor der Digitalisierung waren Kataloge, Telefonate und Messen dabei die wichtigsten Hilfsmittel. Potenzielle Geschäftskunden wurden per Kaltakquise kontaktiert, wobei der aktive Verkauf im Vordergrund stand.

Inzwischen geht die Initiative oft direkt vom Kunden aus. Da immer mehr B2B-Käufer vor dem Kauf eines Produkts umfangreiche Online-Recherchen durchführen, müssen Unternehmen sicherstellen, dass ihre Websites für diese Suchanfragen optimiert sind. Manchmal wissen sie sogar mehr über ein Produkt als der Verkäufer selbst. Außerdem sind es heutzutage oft die Kunden selbst, die den ersten Kontakt herstellen, weil sie zum Beispiel über ihre Online-Recherche auf Ihr Unternehmen gestoßen sind.

Gegenüberstellung analoger- vs digitaler-Vertrieb
Das Ergebnis der Digitalisierung: B2B-Vertrieb aus einer neuen Perspektive

Jetzt, da Sie wissen, warum der digitale Vertrieb immer wichtiger wird, können Sie darüber nachdenken, wie Sie ihn verbessern können. Digitales B2B-Marketing verbessert die Sichtbarkeit Ihres Angebots, indem es potenziellen Käufern erleichtert, Sie zu finden.

  • Anstatt Papierkataloge zu durchwühlen, können sich Ihre Kunden ganz einfach in Ihrem Online-Shop, auf Online-Marktplätzen und auf Ihren Social-Media-Seiten über Sie informieren.
  • Der digitale Vertrieb ermöglicht es Ihren Kunden, Ihre Angebote einfach zu finden und alles zu erfahren, was sie über Ihre Produkte wissen müssen
  • Ein CRM-System hilft Ihrem Vertriebsteam, den Überblick zu behalten, welche Angebote der Kunde bereits hat und welche er noch nicht erhalten hat.
  • Auch in Zukunft wird telefoniert. Nachfassaktionen und Kaltakquise mit niedrigen Konversionsraten gehören jedoch der Vergangenheit an. Anstatt sich von Ihren Kunden einen persönlichen Termin buchen zu lassen, können sie kostenlose Beratungsgespräche online buchen und sich Produkte per Videokonferenz oder Webinar erklären lassen.
Warum ist der digitale Vertrieb für Maschinenbauunternehmen so wichtig?

Es gibt viele Gründe, warum Unternehmen ihren Vertrieb digital auf- oder umstellen. Manche Unternehmen wollen einfach nur ihre Reichweite mit allen notwendigen Mitteln erweitern. Suchen Sie nach Möglichkeiten, mehr über digitale Vertriebskanäle zu verkaufen? Sie können schnell und einfach mehr potenzielle Kunden erreichen. Und natürlich bedeutet mehr Kunden auch mehr Umsatz.

Sie wollen wachsen und möglichst flexibel bleiben? Auch hier ist der digitale Vertrieb ein großer Vorteil. Angenommen, deine Zielgruppe war bisher vor allem auf LinkedIn unterwegs und entdeckt plötzlich TikTok für sich. Je digitaler Ihr Business ist, desto schneller können Sie sich auf neuen Verkaufsplattformen positionieren und auf Trends reagieren.

Nicht zuletzt können Sie mit dem digitalen Vertrieb Kosten sparen. Ihr Vertriebsteam muss keinen Zwangsurlaub nehmen, wenn ein Lockdown den persönlichen Kontakt einschränkt. Viele gute Gründe also, den Vertrieb mit Hilfe der Digitalisierung zukunftssicher zu machen.

Die Digitalisierung im Vertrieb hat sowohl vor- als auch nachteile

Auch wenn der digitale Vertrieb den Gewinn Ihres Unternehmens steigert, werden Ihnen selbst die modernsten Vertriebstools nichts nützen, wenn sie von Ihrem Vertriebsteam nicht akzeptiert oder genutzt werden. Daher ist es für das Team wichtig, frühzeitig in die Digitalisierung einzusteigen und jeden abzuholen, wenn er gebraucht wird. Am besten funktioniert es, wenn Sie gemeinsam an einer digitalen Vertriebsstrategie arbeiten.

Bei besonders erklärungsbedürftigen Produkten sollte das Thema Kommunikation im Fokus der Digitalisierung des Vertriebs stehen. Was für Sie bisher gut funktioniert hat, sollte nicht ganz verworfen, sondern digital ergänzt werden.

Wenn Sie den Vertrieb digitalisieren, unterschätzen Sie nicht den technischen und zeitlichen Aufwand für die Implementierung neuer Tools. Was die digitale Transformation betrifft, egal wo Sie anfangen, ist immer eine Investition erforderlich, um dorthin zu gelangen.

Digitalisierung des Vertriebs: Wo beginnt die digitale Transformation Ihres Vertriebs?

Sie möchten die Vorteile des digitalen Vertriebs nutzen und fragen sich, wo Sie anfangen sollen? Bevor Sie ganz neue digitale Vertriebskanäle aufbauen und neue Tools kaufen, sollten Sie Bilanz ziehen:

  • Welche Vertriebskanäle nutzt Ihr Unternehmen derzeit?
  • Über welche Kanäle erreichen Sie Ihre Kunden und wie sind Sie bisher von Ihren Kunden erreicht worden?
  • Fragen Sie Ihre Vertriebsexperten: Wie beurteilen sie die aktuellen Prozesse? Was funktioniert gut und was weniger gut?
  • Was würden Ihre Kunden wollen? Welches Feedback gibt es zu Ihren Vertriebsaktivitäten? Wurden Sie nach Ideen gefragt? Vergessen Sie nicht, Marketing in Ihren Plan aufzunehmen.
  • Welche Daten sind bereits im Unternehmen vorhanden, die Sie nutzen könnten, und welche Programme nutzt der Vertrieb bisher?

Sie können diese Informationen verwenden, um Ihre digitale Verkaufsstrategie für Ihr Unternehmen zu entwickeln. Konzentrieren Sie sich zunächst darauf, Ihre bestehenden Prozesse zu verbessern, indem Sie sie effizienter und digitaler gestalten.

Digitalisierung Vertriebsprozesse: Diese Bereiche lassen sich digital optimieren

Um Ihnen den Einstieg in den digitalen Verkauf zu erleichtern, werde ich einige gängige Anwendungsfälle skizzieren, in denen die Digitalisierung sinnvoll ist.

Angebote schneller erstellen und im Blick behalten

Eine Hauptaufgabe des Vertriebs ist das Angebotsmanagement. Lokal gespeicherte Angebote, das Verfassen und Nachverfolgen von individuellen Angeboten sind echte Zeitfresser Deshalb können digitale Tools hier einen großen Unterschied machen.

Produkte präsentieren im Webinaren

Ihre Produkte sind nützlich für Ihre Kunden, aber sie erklären sich nicht gut genug? Dann bieten Sie Interessenten ein Online-Meeting an, bei dem Sie wichtige Features zu Ihrem Angebot vorstellen und deren Fragen direkt beantworten können.

Kundentermine per Videokonferenz

Außendiensttermine sind auch in Zeiten der Digitalisierung ein Muss. Mit Videoanrufen sparen Sie jetzt Reisekosten und verpassen auch während des Lockdowns oder bei weit entfernten Kunden keine Verkaufschancen mehr.

Lead-Generierung am virtuellen Messenstand: Was ist das?

Messen sind besonders nützlich im B2B-Bereich, wo sie genutzt werden, um potenzielle Kunden zu treffen und neue Leads zu generieren. Die Pandemie hat dafür gesorgt, dass sich hier digital viel verändert hat. Es ist heute ganz einfach, Aussteller auf einer virtuellen Messe zu werden.

Bieten Sie Ihren Kunden die Informationen, die sie suchen.

Vertrieb und Marketing müssen in Zukunft noch enger zusammenarbeiten. Eine Landing Page ist ein wichtiger Bestandteil bei der Generierung neuer Leads. Dynamische Zielseiten ermöglichen es Ihnen, die Customer Journey zu verbessern und den Umsatz zu steigern.

Effizienter kommunizieren mit AI

Kommunikation ist und bleibt der entscheidende Faktor für den Verkaufserfolg. Digitale Tools sollen deine Vertriebsexperten nicht ersetzen, sondern sie unterstützen. Chatbots können Kundenfragen beantworten, wenn sie zum ersten Mal auf Ihrer Website ankommen. So kann dein Team sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren.

Sparen Sie Zeit und Arbeit mit einem ERP-System

Wenn Sie Enterprise Resource Planning (ERP) noch nicht einsetzen, sollten Sie jetzt darüber nachdenken. Damit können Sie die meisten Vertriebsprozesse automatisieren und neue digitale Vertriebskanäle einfacher verwalten.

Tools für digitale Vertriebswege:
  1. XING E-Recruiting – Obwohl XING primär als Netzwerkplattform bekannt ist, bietet es auch Möglichkeiten für B2B-Vertrieb und E-Recruiting, was es zu einer wertvollen Plattform für Unternehmen macht, die im deutschsprachigen Raum tätig sind.
  1. SAP Hybris – Eine umfassende E-Commerce-Lösung, die besonders gut für größere Unternehmen geeignet ist, die eine starke Präsenz in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben.
  1. Shopware – Eine flexible E-Commerce-Plattform, die in Deutschland entwickelt wurde und besonders bei mittelständischen Unternehmen beliebt ist. Shopware bietet eine Reihe von Anpassungsoptionen und ist auf den europäischen Markt ausgerichtet.
  1. OXID eSales – Eine weitere starke E-Commerce-Plattform aus Deutschland, die sich durch hohe Anpassungsfähigkeit und eine starke Community auszeichnet.
  1. plentymarkets – Eine E-Commerce ERP-Lösung, die es Unternehmen ermöglicht, alle Online-Vertriebsprozesse über eine einzige Plattform zu verwalten, einschließlich Marktplätze wie Amazon und eBay.
  1. JTL-Software – Bietet eine Reihe von Lösungen für E-Commerce, Warenwirtschaft und POS-Systeme, die besonders in kleineren und mittleren Unternehmen im deutschsprachigen Raum genutzt werden.
  1. Magento – Obwohl Magento international verbreitet ist, hat es auch im deutschsprachigen Raum eine starke Präsenz und wird von vielen Unternehmen für den Aufbau von skalierbaren E-Commerce-Lösungen genutzt.
  1. Salesforce Commerce Cloud – Bietet umfassende Cloud-basierte E-Commerce-Lösungen, die sich für größere Unternehmen eignen, die eine starke internationale Präsenz anstreben, einschließlich des deutschsprachigen Marktes.

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Fazit: Nutze die Vorteile des digitalen Vertriebs für dein Unternehmen

Digitaler Vertrieb ist ein Muss für moderne Unternehmen. Zum einen erwarten immer mehr Kunden, dich auf digitalem Weg zu erreichen. Zum anderen bietet der digitalisierte Vertrieb auch deinem Unternehmen einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz, den du dir nicht entgehen lassen solltest.

Bei besonders erklärungsbedürftigen Produkten sollte das Thema Kommunikation im Fokus der Digitalisierung des Vertriebs stehen. Was für Sie bisher gut funktioniert hat, sollte nicht ganz verworfen, sondern digital ergänzt werden.

  • Der Vertrieb erreicht auf digitalem Weg in der Regel bessere Leads.
  • Dein Angebot erreicht mehr Kunden in kürzerer Zeit.
  • Der Vertrieb wird effizienter – das motiviert deine Vertriebler.
  • Dein Vertrieb wird dank Daten transparenter – das hilft dir, deine Umsatzziele zu erreichen.
  • Vertriebserfolge lassen sich besser messen.

Was ist Ihre Meinung zum Thema digitaler Vertrieb? Welche digitalen Tools nutzen Sie für Ihre Sales-Prozesse? Schreiben Sie uns gerne eine Nachricht!