Was kostet SEO?

Wie viel kostet Suchmaschinenoptimierung (SEO)? Wie hoch sind die SEO-Kosten? Für die meisten ist diese Frage erst einmal pauschal nicht zu beantworten. Einfacher wäre die Frage Wie viel kostet SEO nicht? zu beantworten.

Was kostet Suchmaschinenoptimierung (SEO)?

Die Antwort ist, es kommt darauf an. Sie müssen wissen, was Sie für Ihr Geld bekommen, bevor Sie anfangen, es auszugeben. Wenn Sie kein Budget haben, sollten Sie sich zunächst die kostenlosen SEO-Tools ansehen. Wenn Sie mehr Traffic und Umsatz für Ihre Website erzielen möchten, ist SEO ein Muss. Aber woher wissen Sie, ob es das Geld wert ist, das Sie dafür ausgeben? Es gibt viele Möglichkeiten, den Erfolg Ihrer SEO-Bemühungen zu messen, aber eine der wichtigsten ist, ob Ihre Website bessere Rankings hat oder nicht.

Die Kosten für eine professionelle Suchmaschinenoptimierung hängen in erster Linie von den individuellen Zielen ab. Bei neuen Websites, die noch über keinerlei Sichtbarkeit verfügen, muss erfahrungsgemäß mehr in eine professionelle Suchmaschinenoptimierung investiert werden als in Websites mit hoher Domainbekanntheit

Es lässt sich also nicht pauschal beantworten, wie viel gutes SEO kostet. Denn: Je nach Kunde und Ansprüchen ist der Aufwand für ein SEO-Projekt unterschiedlich groß. Die Frage sollte daher eher lauten:

Was sollte eine Suchmaschinenoptimierung mindestens kosten?

Um das zu beantworten, müssen Kunde und Agentur zunächst den Projektaufwand möglichst genau definieren. Diesen Aufwand müssen sie dann in die dafür erforderlichen Arbeitsstunden übersetzen. Eine SEO-Agentur und auch SEO-Freelancer arbeiten in der Regel auf Basis von Stunden- oder Tagessätzen. Dabei ist in der Branche ein Preis von 75 bis 150 Euro pro Stunde üblich.

Die erste Einschätzung der SEO Kosten zeigt: Eine SEO-Agentur, die ein Komplettpaket für einen Preis von 200 Euro monatlich anbietet, kann keine kompetente Suchmaschinenoptimierung vornehmen. Denn dann würde sie jeden Monat maximal drei Stunden für den Kunden tätig werden.

In der Regel kann man davon ausgehen, dass eine SEO-Agentur monatlich mindestens einen Personentag benötigt, um erste grundlegende Optimierungen vorzunehmen. Damit benötigt der Kunde mindestens ein Budget von gut 7.000 Euro jährlich. Dabei sind Mediabudgets, Content-Erstellung, Seeding sowie OffPage-SEO und Linkbuilding noch nicht eingeschlossen.

Bei größeren Projekten muss der Kunde zudem damit rechnen, dass erst einmal ein Kick-off-Workshop notwendig ist, um eine Bestandsaufnahme durchzuführen und so die Ziele und den Umfang der Zusammenarbeit zu definieren. Der Preis dafür beginnt in der Regel bei rund 2.000 Euro. Diese Zahlen zeigen: Es lässt sich nicht pauschal beantworten, wie viel Budget ein Kunde für eine nachhaltige Suchmaschinenoptimierung einplanen muss.

Source: seonative.de

Ablaufdiagram 3-Phasen Strategie SEO-Optimierung

Warum ist SEO so teuer?

SEO ist eine sehr wettbewerbsintensive Branche, und die Kosten, um Ihre Website bei Google zu platzieren, können ziemlich hoch sein. Aber warum sind mit SEO so hohe Kosten verbunden? Und woher wissen Sie, ob es sich lohnt?

Das erste, was Sie überlegen sollten, ist, für welche Keywords Sie ranken möchten. Wenn Sie keine Ahnung haben, nach welchen Schlüsselwörtern die Leute suchen, dann könnte dies eine riesige Geldverschwendung sein. Es ist wichtig zu verstehen, welche Wörter dazu beitragen, den Verkehr auf Ihre Website zu lenken, und nicht nur, welche Wörter Ihr Ranking verbessern

Erst die Analyse dann das Angebot

Die Position einer Website wird von einer Vielzahl von Faktoren bestimmt. Allgemein lassen sich diese in die Bereiche OnPage (die eigene Website betreffend) und Offpage (der Umfang und die Qualität der Verlinkung) unterscheiden. Wenn es um die Kosten für SEO geht, interessiert der konkrete Stand einer Website. Entsprechen der Titel, die Meta-Tags und die Keywords dem Inhalt der Seite, wie ist der Content aufbereitet, und bezieht der Text genügend Synonyme artverwandte Begriffe mit ein, um bei der Suche eine breite Trefferfront zu bieten? Sind der Seitenaufbau, die Struktur und die Usability so angelegt, dass der Besucher zum Verweilen eingeladen wird? Wie sieht es mit der Linkpopularität einer Domain aus? Was hat der Seitenbetreiber schon in SEO-Maßnahmen gesteckt, und welche Ziele will er eigentlich genau erreichen?

Erst nach einer grundlegenden Einschätzung des Status quo kann eine SEO-Agentur überhaupt erst sagen, welche Maßnahmen notwendig sind, und welchen Umfangs es bedarf, um die Erwartungen des Betreibers zu erfüllen.

Source: gruenderlexikon.de

Traffic Potenzial SEO vs SEA

Studien zeigen, dass SEO für Mobile und Desktop im Vergleich zu Suchmaschinenwerbung (SEA) etwa das 20-fache an Traffic-Potenzial hat. Laut Search Engine Marketing Professionals Organization wird aber 87% des Suchmaschinen-Marketing-Budgets für SEA ausgegeben.

Ja, Google Ads sind ein gutes Mittel, gezielten Traffic auf die Website zu bekommen und sollten Teil jeder Online-Marketing -Strategie sein. Aber das gilt für Suchmaschinenoptimierung eben auch, besonders auf lange Sicht.

Suchmaschinenoptimierung ist so lukrativ, weil es mit der Zeit zu einem Schneeballeffekt kommt. Sobald alle wichtigen Keywords mit auf die Suchintention zugeschnittenen Seiten abgedeckt sind und der Nische entsprechend Autorität aufgebaut wurde, wird der Prozess zunehmend zum Selbstläufer.

Warum?

Durch die Sichtbarkeit gewinnt deine Website von selbst neue Backlinks. Durch die vorhandene Autorität können neue Keywords bzw. Keyword-Sets leichter erobert werden.

Je älter die URLs werden, desto leichter erreichen sie Top-Platzierungen bei Google

Break Even Kurve SEO zu SEA Traffic
Beispiel

Bei konstanten Ausgaben in SEA erhält man (bis auf minimale Schwankungen) nur unmittelbar den Traffic, welchen man für das eingesetzte Kapital oder Werbebudget einkaufen kann. Bei SEO hingegen wächst ihre Sichtbarkeit und damit der Traffic über Zeit kontinuierlich an, da es zu einer Art Schneeballeffekt kommt.

Die Höhe des Traffics über SEA und SEO ist dabei abhängig von Budget und Wettbewerb.

Traffic Potenzial SEO vs. SEA über 12 Monate bei gleichem Budget: Wenn Sie alle wichtigen, für Sie relevanten Keywords mit auf die jeweilige Suchintention des Nutzers abgestimmten Seiten abgedeckt haben und so Expertenwissen demonstrieren, Lösungen anbieten und bauen Sie automatisch Vertrauen und Autorität auf. Auch Backlinks lassen sich so deutlich einfacher akquirieren, da zu nützlichen Inhalten viel häufiger verlinkt wird, als zu werblichen.

Source: positiondigital.de

Wie finde ich eine seriöse Agentur?

Selbst mit Erfahrung fällt es schwer die Leistungen einer SEO-Agentur von außen zu beurteilen. Es gilt aber prinzipiell: Je mehr sie selbst über das Thema wissen, desto besser. Es hilft Ihnen logischerweise dabei die Situation besser einzuschätzen. Zusätzlich hilft es Ihnen dabei selbst zu wissen, was sie überhaupt benötigen. Viele SEO-Agenturen können Ihnen für ein besseres Ranking toll optimierte Texte andrehen, dabei ist der technische Zustand ihrer Website so miserabel, was eine deutlich wichtigere Baustelle ist – Sie wissen was ich meine.

Eine weitere Hilfe ist ein Zertifikat. Das einzige Zertifikat in Deutschland, dass diesen Namen verdient ist das SEO-Qualitätszertifikat des Bundesverbands der digitalen Wirtschaft . Wenn eine Agentur dieses Zertifikat haben möchte, dann muss sie zunächst eine Selbstverpflichtung unterschreiben. Anschließend kann man sich prüfen lassen und wird ehrenamtlich (und anonym) sehr genau durchleuchtet: Man muss Case Studies einreichen und auch Kunden nennen, die dann angerufen und nach ihrer Zufriedenheit gefragt werden. Insgesamt also wirklich eine Qualitätsprüfung, die ihren Namen verdient hat.

Es gibt zum Glück noch Anzeichen für unseriöse Agenturen die im folgenden kurz erläutert werden:

Warnsignal Nr. 1: Es gibt Ranking Garantien

Eine Ranking-Garantie einfach so gibt es nicht, Punkt. Sie haben keinerlei Einfluss darauf was ihre Konkurrenz gerade macht also wie kann garantiert werden, dass Ihr Ranking am Ende höher ist als deren?

Warnsignal Nr. 2: Sofortige Ergebnisse

Google benötigt etwas Zeit um Änderungen zu analysieren und das Suchranking dementsprechend anzupassen. Im Durchschnitt kann man sagen, dass die Änderungen ca. 6 Monate benötigen bis man deutlich Änderungen vernehmen kann.

Grafik 2016 bis 2021 Entwicklung organische Keywords

Warnsignal Nr. 3: Es gibt Billige Preise

Bei einem durchschnittlichen Stundensatz von 75-150€ ist es nur logisch, dass eine komplette SEO-Betreuung für 200€ im Monat nicht möglich. Natürlich kann man dabei nicht pauschalisieren allerdings ist es wie bei anderen Dingen oft der Fall, dass ein billiger Preis meist auch für niedrige Qualität und Leistung steht.

Warnsignal Nr. 4: Garantierte Platzierung auf #1

Aus dem gleichen Grund wie zuvor erwähnt kann auch keine Platz 1 Platzierung garantiert werden. Solche Angebote zielen oft darauf ab Ihnen eventuell ein Keyword auf Platz 1 zu bringen welches allerdings so ein geringes Suchvolumen oder Relevanz hat, dass sich an dem worum es eigentlich geht, dem Traffic, nichts ändert.

Individuelle Angebote und Standardpakete

Die konkreten Preise für Suchmaschinenoptimierung sind von vielen Faktoren abhängig (Details im Anschluss). Für jeden Auftrag sollte ein individuelles SEO-Angebot gelegt werden. Idealerweise basieren das Budget und die Liefergegenstände (Deliverables) auf einer Konkurrenzanalyse und einer kleinen Keyword-Recherche.

Es wird wenn möglich gemeinsam mit dem potenziellen Kunden vorab ein Keyword-Set bestimmt. Daraus ergeben sich dann die wichtigsten fünf Konkurrenten. Als nächstes wird berechnet, welches monatliche Budget nötig wäre, um über einen bestimmten Zeitraum zur Konkurrenz aufzuschließen. Natürlich ist dies nur eine Schätzung, weil weder der Google-Algorithmus noch die Konkurrenz stillstehen.

Deswegen sind Massenangebotsanfragen absolut sinnfrei und zeigen, dass der Auftraggeber das Grundprinzip nicht verstanden hat. SEO-Standardpakete kann es nur bei Kleinstprojekten geben. Sobald es um laufende Suchmaschinenoptimierung geht, sind individuelle Lösungen der einzig sinnvolle Weg.

Source: evergreenmedia.at

Ausgangssituation & Ziele

Wurde in der Vergangenheit bereits SEO betrieben? Was erwartet ein Kunde von einer SEO Kampagne? Ist das Unternehmen bereits bekannt?

Die folgende Auflistung gibt einen Überblick zu den Fragen, die vor einer Beauftragung und Preisfindung beantwortet werden müssen:

Budget für SEO

Wie viel kann und will Ihr Unternehmen in die laufende SEO Betreuung oder einmalige SEO Optimierung investieren?

Ziele

Wie viel kann und will Ihr Unternehmen in die laufende SEO Betreuung oder einmalige SEO Optimierung investieren?

Ausgangssituation

Wurde die Webseite vor kurzem erst gelaunched, oder hat sie bereits ein gutes Linkprofil, Suchanfragen zur Marke, Analytics und hochwertigen & nutzerzentrierten Content? Wurde in der Vergangenheit Onpage-SEO und Linkaufbau betrieben?

Projektumfang

Wie groß ist der Webseitenumfang – wie viele Seiten müssen optimiert / neu erstellt werden?

Interne Ressourcen

Haben Sie interne Ressourcen zur Verfügung, welche dem SEO-Dienstleister ihrer Wahl zuarbeiten können?

Keywords

Für wie viele Keywords soll ihre Webseite ranken – und welche Suchbegriffe sollen es sein?

Wettbewerb

Für wie viele Keywords soll ihre Webseite ranken – und welche Suchbegriffe sollen es sein?

Nachfrage / Suchvolumen

Wird Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung in ausreichender Menge nachgefragt, um einen positiven ROI aus SEO zu erreichen? Lohnt es sich über Monate hinweg zu investieren, oder sollte das Budget eher in andere Marketingmaßnahmen fließen?

Ständig vs regelmäßig

Ja, es gibt auch reine SEO-Manager, die nichts anderes machen als Suchmaschinenoptimierung. Aber die Realität ist: SEO wird in den meisten Unternehmen von Marketing-Allroundern mit übernommen. Sie kümmern sich zwar um SEO, aber eben auch um andere Themen. Deswegen ist es gut, wenn man in regelmäßigen Abständen seine SEO-Fragen klärt, über die Strategie und die Entwicklung spricht. Etwa in einem Mentoring-Call . So bleibt man am Ball.

Source: jaeckert-odaniel.com

Unser Tipp für kleine Budgets: Inhouse SEO aufbauen und mit Experten verfeinern

Macht es nicht vielleicht mehr Sinn, im Unternehmen eine Stelle zu definieren, die sich punktuell mit einem SEO-Spezialisten abstimmt und sich ansonsten selbst um die Optimierung kümmert?

Das vermindert das Risiko überflüssiger Ausgaben. Man kann schneller reagieren und steht nicht vor pauschalen Kosten, die sich vielleicht nach drei bis vier Monaten als Fehlinvestition entpuppen.

Es ist nach unserer Erfahrung unumgänglich sich vorher mit dem Thema zu befassen und ein gewisses know-how aufzubauen wenn Sie wirklich kostengünstig SEO betreiben möchten. Natürlich können sie auch für mehrere Tausend Euro eine Agentur beauftragen doch selbst dann benötigen Sie das know-how um überhaupt beurteilen zu können ob hier eine gute Arbeit geleistet wurde oder nicht.

Zusätzlich gibt es einiges zu tun, was einfach nur Fleißarbeit ist und wenig wirkliches können benötigen und stellen Sie sich nun die Frage: Mache ich das lieber selbst oder zahle ich jemandem bis zu 150€ die Stunde für diese Arbeit? Ich denke doch für die meisten ist die Antwort klar.

Sollten Sie Hilfe benötigen sich ein ausreichendes Wissen über das Thema Suchmaschinenoptimierung anzueignen, dann kontaktieren Sie uns gerne kostenlos!

6 Gründe warum Slider schlecht für die Conversion-Rate sind

Warum sind Slider schlecht für die conversion-rate?

Was haben ein Image Slider, eine blinkende Popup-Werbung und ein Auto-Play-Video gemeinsam? Sie müssen einfach weg. Das mag hart klingen, aber der Effekt, den diese Modeerscheinungen auf Ihre Konversionsraten haben, ist noch viel schlimmer. Genauso wie blinkende Popup-Anzeigen zu einem Merkmal werden, das man nur auf anrüchigen Websites sieht, ist der Image-Slider bereit, auf den Friedhof des Internet-Marketings zu gehen.

Bevor wir erörtern, warum Image Slider Sie Konversionsraten kosten, sollten wir darüber sprechen, warum Vermarkter sie überhaupt einsetzen.

Wie wurden Image Slider so populär?

Die 2 unwichtigen Gründe, warum Marketer Image-Slider verwenden

1. Vermarkter setzen Bildslider auf ihre Seiten, weil sie ihnen die Möglichkeit geben, mehrere Angebote gleichzeitig zu präsentieren und das ist ein ernstes Problem. Sie teilen den wichtigsten Platz auf ihrer Website zwischen den Angeboten auf. Und was passiert? Niemand geht glücklich nach Hause. Sie wissen nicht, wie Sie Ihre Kunden überzeugen können, so dass diese entscheidungsmüde werden und keine Entscheidung treffen. Sie haben es nicht geschafft, ihr Problem zu lösen.

2. Mit einem Image Slider haben Marketer die Möglichkeit, mehrere CTAs auf jedes Angebot zu setzen.

1. Sie führen zu Bannerblindheit

Bannerblindheit ist eine echte Sache. Wenn die Bilder Ihres Sliders zu sehr wie ein Banner oder eine Werbung aussehen (und das tun sie fast immer), ignorieren Ihre Besucher sie und gehen weiter.

Von der Nielsen Norman Group durchgeführte Eye-Tracking-Studien haben ergeben, dass Besucher, sobald sie etwas als Werbung wahrnehmen, ihren Blick davon abwenden.

Wie sehr Sie Ihre Bilder auch kennzeichnen, wenn sie wie Werbung aussehen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie ignoriert werden.

Bildschirmfoto einer Website mit Eyetracking
2. Sie teilen die Aufmerksamkeit der Nutzer

Bilder auf Schiebereglern stellen verschiedene Produkte oder Angebote innerhalb weniger Sekunden dar. Kaum hat der Nutzer EINE Sache gelesen, ändert sich das Bild und er muss seine Aufmerksamkeit neu fokussieren.

Raten Sie mal? Sie werden Ihr Spiel nicht spielen. Und warum?

3. Das menschliche Auge reagiert nicht gut auf Bewegung

Wir leben zwar nicht mehr im Dschungel, aber das war einmal. Unsere Gehirne sind so verdrahtet, dass sie auf plötzliche Bewegungen reagieren, und diese Bewegung wird Sakkade genannt. Sie ist die unkontrollierbare Reaktion unserer Netzhaut auf Bewegung, und die Geschwindigkeit der Bewegung während jeder Sakkade kann nicht kontrolliert werden. Die Augen bewegen sich so schnell, wie es ihnen möglich ist.

In prähistorischen Zeiten war die Bewegung vielleicht eine Beute, aber heute ist es Ihr Schieberegler.

Verabschieden Sie sich von Ihren Interessenten, denn Ihre Besucher werden von den Bildschiebern zu sehr abgelenkt, um etwas anderes zu bemerken.

4. Sie nehmen Ihren Besuchern die Kontrolle weg

Besucher möchten die Kontrolle behalten, wenn sie auf Ihre Website kommen. Sie wollen nicht etwas sehen, wofür sie keine Verwendung haben, und ehrlich gesagt sollte der Sinn Ihrer Website darin bestehen, dem Besucher das zu geben, wofür er gekommen ist.

Wenn Sie einen automatisch rotierenden Bildslider auf Ihre Homepage setzen, nehmen Sie dem Nutzer die Kontrolle und geben sie an den Slider ab. Wissen Sie, was dann passiert? Eine Katastrophe. Bildschieberegler drehen sich ständig, was nicht nur frustrierend ist, sondern laut den Leuten von UX Movement auch die Benutzerfreundlichkeit beeinträchtigt.

5. Sie nehmen Platz weg… und werden kaum angeklickt

Sie wissen bereits, dass Bild-Schieberegler so schnell und ablenkend sind, dass Besucher dazu neigen, sie zu ignorieren. Als Erik Runyon jedoch eine Studie an der Notre Dame University durchführte, um die Anzahl der Klicks auf die Slider im Vergleich zu den Besuchen der Homepage zu messen, stellte sich heraus, dass nur 1 % der Besucher auf die Slider klicken.

Die Studie ergab, dass nur 1 % der Besucher auf eine Funktion im Schieberegler klickten. Das ist so etwas wie das Einhorn der schlechten Konversionen.

6. Sie reduzieren die Sichtbarkeit

Die Gruppe Neilson Norman führte eine Usability-Studie durch, bei der ein Benutzer versuchte, nach Sonderangeboten für Siemens-Waschmaschinen zu suchen. Die meisten Nutzer fanden das Angebot nicht.

Haben Sie das Angebot für Waschmaschinen gefunden? Die Nutzerin hat es nicht gefunden.

Sie ignorierte das Angebot, das in einem kleinen Kasten in der linken Ecke stand. Dann ignorierte sie das große Banner, das auf der Seite eingeblendet war, obwohl es eine Waschmaschine zeigte. Weil der Bildslider so sehr wie eine Werbung aussah, verließ sie die Website, ohne die Maschine zu kaufen, was Siemens einen leichten Umsatz kostete.

Jakob Nielson wies auch darauf hin, dass internationale Nutzer und Nutzer mit geringer Lesekompetenz durch die Bildslider leicht abgelenkt und frustriert werden, da sie nicht in der Lage sind, ein Angebot zu lesen, bevor ein anderes an seinen Platz gleitet.

Das Fazit ist, dass Bildschieberegler ineffektiv sind.

 

Was sollten Sie anstelle von Schiebereglern verwenden, um mehrere Angebote zu präsentieren?

 

Die effektivste Möglichkeit, mehrere Zielgruppen mit gezielten Angeboten zu erreichen, ist die Erstellung verschiedener Post-Click-Landing-Pages für die verschiedenen Zielgruppensegmente. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihr Angebot so umzugestalten, dass Sie verschiedene Käufer-Personas erreichen.

Sie können Post-Click-Landing-Pages nach Branchen unterteilen, um die richtigen Leute zu erreichen und das ist sehr effektiv. Hätten Sie sich für ein Karussell auf Ihrer Seit entschieden, würde Ihnen laut Statistik der Großteil der Geschäfte in den letzten beiden Segmenten entgehen.

Digitalisierungstrends für KMU’s

Seit einiger Zeit passiert vieles in Sachen Digitalisierung. Die meisten Unternehmen, haben sich von analogen Abläufen verabschiedet. Trotzdem gibt es in einigen Bereichen noch Nachholbedarf und es ist umso wichtiger die aktuelle Zeit zu nutzen um nachzubessern.

Unternehmen sollten den Anschluss nicht verpassen!

Maßnahmen, die Entscheider nun nicht mehr verschlafen sollten:

Cloudifizierung

Bereits für Unternehmen mit nur zwei Computern lohnt sich Cloud Computing. Denn: Liegen die Daten auf Servern eines externen Dienstleisters, können berechtigte Mitarbeitende jederzeit und von jedem Ort aus zugreifen. Auch die ganze verwendete Software eines Unternehmens können so von Zuhause aus genutzt werden. Die besonders sensible Daten liegen in einer Private Cloud und sind dort noch besser vor Cyberangriffen geschützt.

Die günstigere Public Cloud hingegen bietet eine Serverinfrastruktur, die von externen Dienstleistern für mehrere Kunden bereitgestellt wird, aber dafür eine bessere Performance und einen intuitiveren Zugang bietet. Hybrid-Cloud-Lösungen, sind die Kombi-Möglichkeit, die beide Vorteile vereinen.

Schutz vor Schadsoftware im Unternehmen

Wahr ist aber natürlich auch: Mit der zunehmenden Digitalisierung finden Kriminelle neue Möglichkeiten. Die Sicherheit Ihrer Website und Ihrer IT sind somit weiterhin ein sehr wichtiger Punkt in Sachen Digitalisierungstrends. Zum Beispiel durch Schulungen für Mitarbeiter, damit diese Malware erkennen können und weder öffnen noch weiterleiten, schützen Sie sich effizient vor Phishing-Angriffen. Dazu sortiert eine Virenschutzsoftware kritische Anfragen aus.

Mittlerweile unterstützt auch Künstliche Intelligenz (KI) die IT-Sicherheit, indem sie aus Schwachstellen lernt.

Digitaliserter Rechnungseingang und -ausgang

Auch nach der Einführung der zum Teil bereits verpflichtenden elektronischen Rechnungsstellungen an die Verwaltung – auch bekannt als XRechnung – herrscht in einigen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) noch immer Chaos. Rechnungen werden in unzähligen Formaten, Formen und auf verschiedensten Übertragungswegen übermittelt.

Das muss nicht mehr sein. Die Lösung (Stichwort: „Streamlinen“) liegt auf der Hand. Dabei kommen Dokumente zuverlässig an einer Stelle, also zum Beispiel einem zentralen Postfach an und werden dort über einen definierten Kanal weiterverarbeitet.

Zuverlässige Plattformen externer Dienstleister können in bestehende ERP-Systeme integriert werden und sorgen dafür, dass ins Unternehmen eingehende Dokumente formatiert und ins System eingespeist sowie automatisch weiterverarbeitet werden. Ausgangsrechnungen verlassen das ERP-System ebenso automatisiert.

Chatbots

Einsatz von Chatbots: Viele KMUs haben den Einsatz von Chatbots noch nicht vollständig integriert, obwohl diese Technologie erhebliche Vorteile bieten kann. Chatbots können rund um die Uhr Kundenanfragen beantworten, was die Effizienz und Kundenzufriedenheit erheblich steigern kann. Sie sind besonders nützlich für die Bearbeitung häufig gestellter Fragen, das Buchen von Terminen und das Bereitstellen von Produktinformationen.

Vorteile von Chatbots:

  • Kundensupport rund um die Uhr: Chatbots können jederzeit verfügbar sein und so sicherstellen, dass Kunden auch außerhalb der Geschäftszeiten Unterstützung erhalten.
  • Kosteneinsparungen: Durch die Automatisierung des Kundenservice können Personalressourcen effizienter genutzt werden.
  • Schnellere Reaktionszeiten: Chatbots können Anfragen sofort bearbeiten, was die Wartezeit für Kunden reduziert.
  • Personalisierung: Moderne Chatbots können mithilfe von Künstlicher Intelligenz personalisierte Antworten und Empfehlungen geben.

Implementierungsherausforderungen:

  • Technisches Know-how: Die Integration eines effektiven Chatbots kann technisches Wissen erfordern, insbesondere wenn der Bot komplexe Aufgaben erledigen soll.
  • Kosten: Die Entwicklung und Implementierung eines fortschrittlichen Chatbots kann kostspielig sein, insbesondere für KMUs mit begrenztem Budget.
  • Datenmanagement: Chatbots benötigen Zugang zu umfassenden Datenbanken, um relevante und präzise Informationen liefern zu können.

Beispiele für Chatbot-Plattformen:

  • Chatfuel: Eine beliebte Plattform, die es ermöglicht, Chatbots ohne Programmierkenntnisse zu erstellen.
  • ManyChat: Besonders gut geeignet für Marketing-Automatisierung auf Plattformen wie Facebook Messenger.
  • Dialogflow: Ein leistungsstarkes Tool von Google, das natürliche Sprachverarbeitung (NLP) verwendet, um menschenähnliche Interaktionen zu ermöglichen.

Anwendungsfälle:

  • Kundensupport: Automatisierte Beantwortung von Fragen, Bearbeitung von Rücksendungen und Unterstützung bei Bestellungen.
  • Marketing und Vertrieb: Personalisierte Produktvorschläge, Lead-Generierung und Follow-ups.
  • Interne Prozesse: Unterstützung bei internen IT-Anfragen, Terminbuchungen und HR-Angelegenheiten.
Digitale Infrastruktur und Vernetzung:

Es mangelt oft an moderner IT-Infrastruktur und einer gut vernetzten digitalen Arbeitsumgebung. Dies umfasst sowohl Hardware wie leistungsfähige Server und Netzwerke als auch Software für effizientes Arbeiten und Zusammenarbeit. Ihre digitale Infrastruktur sollte so modernisiert werden, indem Sie maßgeschneidert Lösungen suchen, die eine nahtlose Vernetzung und effiziente Arbeitsabläufe ermöglicht. Dazu gehören die Implementierung von Cloud-Diensten, die Einrichtung sicherer Netzwerkarchitekturen und die Bereitstellung von Softwarelösungen für das digitale Teamwork.

 

Digitale Geschäftsmodelle und E-Commerce: 

Viele KMUs haben Schwierigkeiten, ihre Geschäftsmodelle an die digitalen Anforderungen anzupassen und E-Commerce effektiv zu nutzen. Dies betrifft vor allem den Aufbau und die Optimierung von Online-Shops sowie die Nutzung digitaler Vertriebskanäle. Unsere Agentur unterstützt KMUs bei der Entwicklung und Umsetzung effektiver E-Commerce-Strategien. Wir bieten umfassende Dienstleistungen, einschließlich der Erstellung benutzerfreundlicher Online-Shops, der Integration von Zahlungssystemen und der Implementierung von SEO- und Marketing-Strategien, um die Sichtbarkeit und den Umsatz zu steigern.

 

Datenanalyse und -nutzung: 

Der Einsatz von Datenanalyse-Tools zur Optimierung von Geschäftsprozessen und zur Entscheidungsfindung ist in vielen Unternehmen noch nicht ausreichend etabliert. Die Fähigkeit, Daten zu sammeln, zu analysieren und daraus Erkenntnisse zu gewinnen, kann jedoch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bieten. Mit den richtigen Analyse-Tools implementiert und die Benutzer adäquat geschult, erhalten Sie noch mehr wertvolle Einblicke in ihr Business.

 

Digitale Weiterbildung und Kompetenzen: 

Der Mangel an digitalen Kompetenzen bei den Mitarbeitern ist ein weiterer wichtiger Punkt. Viele Unternehmen investieren noch nicht ausreichend in die digitale Weiterbildung ihrer Belegschaft, was die Umsetzung von Digitalisierungsprojekten erschwert. Wir als holistische SEO-SEA-Web Agentur erklären Ihnen die Basics, damit Sie Ihre Onlinepräsenz selbst aktiv mitgestalten können.

 

Kundenkommunikation und -service:

 Die Nutzung digitaler Kanäle zur Kundenkommunikation und für den Kundenservice ist in vielen Unternehmen noch ausbaufähig. Moderne CRM-Systeme und Kommunikationsplattformen können hier erheblich zur Effizienzsteigerung und Kundenzufriedenheit beitragen. Wir unterstützen Sie bei der Implementierung und Optimierung dieser Systeme, um die Kundenbindung und den Service zu verbessern. Dazu gehören die Integration von Chatbots, die Automatisierung von Kundenanfragen und die Nutzung von Social-Media-Plattformen für den direkten Kundenkontakt.

 

Prozessautomatisierung: 

Viele Geschäftsprozesse sind noch nicht automatisiert, was zu Effizienzverlust führt. Durch die Einführung von Automatisierungslösungen können Ressourcen besser genutzt und Fehler minimiert werden. Dies umfasst die Automatisierung von Marketingkampagnen, die Integration von ERP-Systemen und die Implementierung von Workflow-Management-Tools, die den Betrieb effizienter und kostengünstiger gestalten. So erhalten Sie mehr Überblick und Kontrolle. 

Ohne Konzept kein Digitalisierungsprojekt

Eines ist ungeachtet aller Trends sicher: In fast jedem Unternehmen liegt digitales Verbesserungspotenzial. Die genannten Projekte sind, so denn noch nicht umgesetzt, ein guter Startpunkt, die Digitalisierung in KMU weiter voranzutreiben. Dennoch sollten sie Teil eines umfassenden Digitalisierungskonzepts sein, um in voller Höhe auf die Unternehmensstrategie einzahlen zu können.

Sollten Sie dabei Unterstützung benötigen können Sie gerne auf uns zukommen!